Die LONGINES CHI CLASSICS BASEL sind am Sonntagabend erfolgreich zu Ende gegangen. An den vier Turniertagen erlebte das Publikum hochklassigen Sport in den Disziplinen Springen und Dressur, getragen von einer begeisterten Zuschauerkulisse und einer stimmungsvollen Atmosphäre in der St. Jakobshalle. Damit bestätigte die Veranstaltung erneut ihre Bedeutung als fester Bestandteil des internationalen Pferdesportkalenders.
Aus Schweizer Sicht überzeugten insbesondere die Dressurreiterinnen mit starken Leistungen. Besonders zu erwähnen sind die beiden zweiten Plätze von Charlotta «Kiki» Rogerson, die ein wichtiges Signal für den Dressursport in der Schweiz setzen. «Diese Resultate sind phänomenal und für die Entwicklung der Dressur in der Schweiz von grosser Bedeutung», betont OK-Präsident Thomas Straumann. Auch im Springen bot die diesjährige Veranstaltung spannende Wettkämpfe. Besonders die Entscheidungen in den U25-Kategorien sorgten mit überraschenden Siegerinnen und Siegern für Aufmerksamkeit. «Es ist schön zu sehen, wie junge Reiterinnen und Reiter diese Bühne nutzen können. Das ist wichtig für die Zukunft unseres Sports», so Straumann.
Im heutigen Longines FEI Jumping World Cup™ presented by Bank J. Safra Sarasin setzte sich Richard Vogel mit United Touch S in einem hochstehenden Stechen als Schnellster durch. Der Deutsche gewann vor Kim Emmen (NED) mit Imagine N.O.P. und Johan-Sebastian Gulliksen (NOR) mit Equine America Harwich VDL. Vogel sicherte sich mit dem Sieg auch den ersten Platz in der Europa-Liga der Weltcuprangliste. «Ich bin sehr glücklich, hier in Basel vor Familie und Freunden gewinnen zu können«, sagte der Europameister. Entscheidend war seine mutige Linie vor der Käse-Mauer im Stechen: «Ich wusste, dass United Schweizer Käse mag», scherzte Vogel über jene Wendung, in der er Kim Emmen entscheidende Sekunden abnahm.
Grosse Resonanz bei Publikum und Teilnehmenden
Der CHI Basel stiess auf grosses Interesse. Insgesamt 25’500 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe vor Ort und sorgten über alle Turniertage hinweg für eine tolle Atmosphäre. 104 Reiterinnen und Reiter aus 21 verschiedenen Nationen nahmen in beiden Disziplinen teil und unterstrichen den internationalen Charakter der Veranstaltung. Die Reiterinnen und Reiter waren voll des Lobes für die Organisatoren. «Das Publikum und die Organisation hier sind aussergewöhnlich – aus meiner Sicht kann man es nicht besser machen», sagte Charlotta «Kiki» Rogerson.
Analyse und Weiterentwicklung im Fokus
Für den OK-Präsidenten war es 2026 die erste Ausgabe in dieser Funktion. Entsprechend fällt seine Bilanz positiv aus, verbunden mit dem klaren Anspruch, das Turnier weiterzuentwickeln. «Das wichtigste für mich ist, dass wir unfallfrei geblieben sind. So konnten wir tollen Sport erleben, mit einer grossartigen Stimmung und einem Publikum, das enorm mitgegangen ist», sagt Thomas Straumann. Gleichzeitig gehöre eine sorgfältige Analyse dazu: «Wir wollen uns nicht auf dem Erfolg ausruhen. Es sind oft die kleinen Dinge, die wir verbessern können, um für Reiterinnen, Reiter und Pferde optimale Bedingungen zu schaffen.» Der enge Austausch mit Aktiven, Jury und weiteren Beteiligten trug auch in diesem Jahr zu einem reibungslosen Ablauf bei. Die Nähe zum Sport, die Begeisterung des Publikums und die besondere Atmosphäre prägten das Weltklasse-Turnier bis zum letzten Wettkampftag.
Blick nach vorne
Kaum ist der CHI Basel abgeschlossen, richten sich die Blicke bereits nach vorne. Die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe laufen ebenso wie die langfristige Planung. Unmittelbar nach dem Anlass beginnen wir mit den Vorbereitungen für das kommende Jahr und richten den Blick auch zusammen mit unseren Sponsoren und Partnern auf das Weltcup-Finale 2028», erklärt Straumann.
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